ZB - Behinderte Menschen im Beruf 1/2012

BIH-Zukunftswerkstatt

Im Dialog mit der Schwerbehindertenvertretung
Fachkräftemangel, demografischer Wandel, Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit … – das alles stellt Unternehmen vor große Herausforderungen. Was können Schwer-behindertenvertretungen und Integrationsämter zur Lösung solcher Zukunftsaufgaben beitragen? Eine Fachtagung der BIH ging dieser Frage nach. Alle Beiträge aus dem neuen Heft sind auch nachzulesen unter www.integrationsaemter.de.
Im November vergangenen Jahres trafen sich auf Einladung der BIH Schwerbehindertenvertretungen und Arbeitgeberbeauftragte mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Integrationsämter zu einem intensiven fachlichen Austausch. Im Mittelpunkt standen strukturelle Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft, die sich auch auf die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen auswirken.
„Eine tolle Sache“, so der überwiegend sehr positive Tenor bei den Teilnehmern und viele fragten: „Wann gibt es eine Fortsetzung?“ Auch die Vertreter der Integrationsämter haben diese Fachtagung als Bereicherung erlebt und viele Anregungen für ihre Arbeit mitgenommen. Die diskutierten Themen, wie Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit, werden in den nächsten Ausgaben der ZB eingehend behandelt.

Stottern ist eine Sprechbehinderung, deren genauen Ursachen bis heute noch ungeklärt sind. Betroffene leiden unter Vorurteilen und Diskriminierungen. Björn Germek setzt seine persönlichen Erfahrungen mit diesem Handicap im Beruf ein. Lesen Sie, wie der Körpertherapeut vor allem geistig behinderten Menschen zu mehr Selbstbewusstsein zu verhilft.

Mehr als 14.000 behinderte junge Menschen werden aktuell in Berufsbildungswerken ausgebildet. Die fehlende Betriebsnähe mindert jedoch ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Bei der „verzahnten Ausbildung“ ist das anders: Unser Praxisbeispiel zeigt, wie ein Auszubildender aus einem Berufsbildungswerk sein „Handwerk“ als Fachlagerist in einem Betrieb erlernt.

Alle reden über Burnout und die steigenden psychischen Belastungen im Beruf. Wir meinen: Es wird Zeit zu handeln! Die ZB zeigt Ihnen, was Sie im Betrieb konkret tun können, um krankmachenden Stress zu vermeiden.

Die ZB wird herausgegeben von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH) und wendet sich insbesondere an das betriebliche Integrationsteam – bestehend aus der Schwerbehindertenvertretung, dem Betriebs- bzw. Personalrat und dem Beauftragten des Arbeitgebers.

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